Anmeldepflichtige Sommeruniversität mit zum Teil hochschulöffentlichen Veranstaltungen
Organisiert von Prof. Dr. Elisabeth Burr (Universität Leipzig) und ihrem Team
Ort/Adresse:
Geisteswissenschaftliches Zentrum (GWZ), Beethovenstr. 15
Bibliotheca Albertina, Beehovenstr. 6
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Die Europäische Sommeruniversität in Digitalen Geisteswissenschaften „Kulturen & Technologien“ (ESU) findet nun zum 10. Mal an der Universität Leipzig statt.
Interesse an der ESU kann ab sofort durch das Anlegen eines Accounts im ConfTool der ESU https://www.conftool.org/esu2019/ bekundet werden.
Die Sommeruniversität dauert volle 11 Tage. Ihr intensives Programm setzt sich aus Workshops, Schnupperkursen, hochschulöffentlichen Vorlesungen, regelmäßig stattfindenden Projektpräsentationen, einer Postersession und einer Podiumsdiskussion zusammen.
Jeder Workshop umfasst insgesamt 18 Sitzungen oder 36 SWS. Die Zahl der Teilnehmer_innen eines Workshops ist auf 10 begrenzt. Die Workshops sind so strukturiert, dass entweder beide Blöcke eines Workshops oder zwei Blöcke verschiedener Workshops besucht werden können.
Der „Workload“ einer aktiven Teilnahme an der Europäischen Sommeruniversität entspricht 6 ETCS Punkten.
Auch in diesem Jahr unterstützt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) großzügig die Teilnahme von bis zu 20 Alumni / Alumnae deutscher Universitäten an der Europäischen Sommeruniversität.
Des Weiteren stellt das Akademische Auslandsamt der Universität Leipzig eine ganze Reihe von Förderungen bereit.
Die ESU zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht nur einen Raum zum Diskutieren, Erwerben und Ausbauen von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in Methoden und Technologien schaffen will, die im Bereich des Humanities Computing eine zentrale Rolle spielen und immer mehr die Arbeit in den Geistes- und Kulturwissenschaften, in Verlagen, Bibliotheken, Archiven, Museen und ähnlichen Bereichen bestimmen, sondern dass sie insbesondere auch die Sprachwissenschaft mit den Digitalen Geisteswissenschaften integrieren will, die nach den Konsequenzen und Implikationen der Anwendung computationeller Methoden und Tools auf Artefakten aller Art fragen.
Sie zeichnet sich zudem dadurch aus, dass sie sich das Ziel setzt, dem sogenannten Gender Divide zu begegnen, das heißt der Unterrepräsentation von Frauen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Deutschland, Europa und vielen Teilen der Welt, indem sie auf die Herausforderung, die die Geisteswissenschaften im weitesten Sinne mit ihren überaus komplexen Daten und ihrem Reichtum an Frauen für die Informatik und die Ingenieurwissenschaften und deren Weiterentwicklung bieten, auf die Überwindung der Grenzen zwischen den sogenannten Hard und Soft Sciences sowie auf die Integration von Geisteswissenschaften, Informatik und Ingenieurwissenschaften setzt.
Alle wichtigen Informationen sind im Web-Portal der Europäischen Sommeruniversität in Digitalen Geisteswissenschaften „Kulturen & Technologien“ http://www.culingtec.uni-leipzig.de/ESU_C_T/ zu finden. Das Portal wird fortwährend aktualisiert und mit weiteren Informationen angereichert.
