(Virtuell) 2. Donnerstag um 3: Mundstücke für Polsterzungeninstrumente. Ansätze in der Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY (MIMUL)

Anmeldepflichtige Veranstaltung
Organisiert vom Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig

Ort: Online (BigBlueButton, Link kann erfragt werden unter FDHL[at]uni-leipzig.de)

______________

Am ‚2. Donnerstag‘ erhalten Sie allmonatlich unter dem Motto „Sammeln, Sortieren, Entschlüsseln“ einen Einblick in die aktuelle Forschung am Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig.

Herzliche Einladung!
Donnerstag, 9. Dezember 2021, 15 bis 17 Uhr

Mundstücke für Polsterzungeninstrumente
Ansätze in der Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY

Das Mundstück ist ein „Interface“ zwischen dem Klangerzeuger und dem Klangkörper, also den Lippen des menschlichen Körpers und dem Rohr eines Polsterzungeninstruments. Diese Schnittstelle prägt den Klang, das Spielgefühl und die Spieltechnik entscheidend.

Allerdings fehlt bislang noch eine ausreichende organologische Berücksichtigung. Herbert Heyde führte in seinen Katalogen (Heyde 1980, 1982) die Vermessung und detaillierte Erklärung der überlieferten Mundstücke aus der Sammlung des Musikinstrumentenmuseums der Universität Leipzig aus, aber diese Daten bedürfen der Aktualisierung hinsichtlich des gegenwärtigen Forschungsstandes.

In diesem Vortrag wird das Konzept der Dokumentation von Mundstücken in der Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY vorgestellt: mit der Einführung in die Bauweise, dem Forschungsstand, der Überlieferung, der Messmethode, der Datensammlung im musiXplora und den Vorschlägen zur computerunterstützten Analyse der Bauform.

Ryoto AKIYAMA, Ph.D.
Postdoctoral fellow of Japan Society for the Promotion of Science
Institute for Research in Humanities, Kyoto University
Visiting researcher at Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY am Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig