Kalender

Mai
24
Di
(Workshop) Digitales Praxislabor 2022: FAIRe Forschungsdaten: Aufbereitung von Daten mit Hilfe von RDF-Datenmodellen
Mai 24 um 9:30 – 12:30

Um Forschungsdaten FAIR (findable, accesssible, interoperable, reusable) zu machen, bietet sich an, diese als Linked Data mit RDF-Datenmodellen zu modellieren. Im Workshop wollen wir anhand von Daten aus Projekten und Altdatenbeständen der OstData-Partnerinstitute zeigen, wie Forschende mit Hilfe von RDF, semantischer Technologien und Normdaten die Aufbereitung von Forschungsdaten durchführen können.

Anhand von historischen Zensusdaten und Geodaten zu ethnischen Gruppen, werden wir zeigen, wie

  1. die Aufbereitung statistischer Daten exemplarisch mit dem RDF Data Cube Vocabulary durchgeführt werden kann,
  2. Geodaten mit Normdaten angereichert werden können, um so Orte mit Einträgen aus der GND oder Wikidata zu beschreiben und damit eindeutig zu identifizieren. Ergänzend hierzu werden wir aufzeigen, wie mit SKOS Kodierlisten, Klassifikationssysteme oder Thesauri erstellt und für die zusätzliche Anreicherung von Daten genutzt werden können.

Ziel des Workshops ist es, den Teilnehmer*innen die Relevanz der semantischen Modellierung für Verbesserung der Analyse- und Nachnutzungspotentiale derartig modellierter Daten zu vermitteln.

Termin: 24.5.2022, 9:30-12:30h

Form der Veranstaltung: virtuell

Anmeldung: Wir bitten um eine Anmeldung per Email an arnost.stanzel(at)bsb-muenchen.de


Quelle: https://www.osmikon.de/forschungsdaten/digitales-praxislabor-geschichtswissenschaft

(Vortrag) Dr. Sarah Lang (Graz): „Leveraging the Digital Humanities for decoding alchemical secrets“
Mai 24 um 15:15 – 16:45

Dr. Sarah Lang: „Leveraging the Digital Humanities for decoding alchemical secrets“

Alchemical literature seems like a niche topic in History of Science but the ways in which alchemy has shaped, among others, early modern Western culture are manifold. The types of its historical remnants range from archaeological finds to museum objects but most importantly, are made up to a big degree of texts. Alchemical texts span different genres from practical recipe texts to Humanist treatises, even illustrated emblem works. They can be found both in manuscripts and in print and cover the most important European languages. Most importantly, alchemy is known for its secrecy. This talk discusses the potentials of Digital Humanities methods to help decode alchemical secrets and attempts to answer the following questions: How has the historiography of alchemy already made use of Digital Humanities methods, what potentials are still open? How can annotation and machine reasoning be used as a hermeneutic tool for the interpretation of alchemy Decknamen? And, lastly, how does one decode alchemical ciphers and how are they unusual in the historical cipher landscape of their time?  


Sarah Lang is a Digital Humanities PostDoc at the Centre for Information Modelling Graz (Zentrum für Informationsmodellierung). Training in History and Classics (Latin and Greek) in Graz and Montpellier. Digital Humanities professional since 2016. PhD Dissertation at the intersection of Digital Humanities and the early modern history of science, focusing on decoding cryptographical stylistic devices specific to alchemy (Decknamen) on the example of chymist Michael Maier’s (1568-1622) Neo-Latin corpus. Research interests include Distant Reading, Distant Viewing and using Computational Humanities methods for the history of alchemical and chymical print. Blogs at https://latex-ninja.com about the Digital Humanities and typesetting in LaTeX. Fellowships at German Historical Institute Paris, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, Leibniz Institut für europäische Geschichte Mainz, Ludwig Boltzmann Institut für Neulatein Innsbruck and the Science History Institute in Philadelphia. She was awarded the Bader Prize for the History of Science by the Austrian Academy of Sciences for her work on computational methods for the history of alchemy in 2021.

Mai
31
Di
(Deadline) Workshop Einreichung: Digitales historisches Lernen?! – Empirische Perspektiven auf die digitale Geschichtskultur
Mai 31 ganztägig

Die geschichtsdidaktische Forschung zu digitalen und Sozialen Medien weist sowohl auf theoretischer als auch auf empirischer Ebene noch einige Desiderate auf. Seit 2015 hat die Beschäftigung mit diesem Feld innerhalb der Geschichtsdidaktik merklich zugenommen, doch einige Themenkomplexe blieben bis heute weitestgehend unbearbeitet. Der digitale Raum, allen voran Soziale Medien, etablieren neue Formen der historischen Erzählung, die sowohl durch die Medienlogiken der jeweiligen Plattformen als auch durch eine spezifische Form der Zeiterfahrung determiniert sind. Diese neuen historischen Erzählungen suggerieren den Nutzer_innen eine Unmittelbarkeit, die Zeit und Raum mühelos zu überbrücken scheint. Beispiele hierfür sind unter anderem das Instagramprojekt @ichbinsophiescholl, VR-Angebote, die als „Zeitreise“ beworben werden, Augmented-Reality-Angebote wie „WDR AR 1939 – 1945“ oder der Versuch, Interaktionen mit Zeitzeug_innen mit Hilfe von Hologrammen zu konservieren und für die Nachwelt zu speichern.
Um die Entwicklung theoretischer Konzepte weiterführen zu können, bedarf es zunächst vor allem empirischer Daten, die Rückschlüsse auf die Rezeption digitaler Geschichtsdarstellungen und deren Einfluss auf Prozesse des historischen Denkens und Lernens zulassen. Digitale Medien fordern etablierte geschichtsdidaktische Konzepte heraus. Während einige Forscher_innen Überlegungen über einen neuen geschichtsdidaktischen Medienbegriff angestellt haben, blieben andere Aspekte von der theoretischen Neu-Konzeptualisierung bisher ausgeschlossen. Der digitale Raum ermöglicht die Entwicklung neuer historischer Narrative, eine spezifische emotionale Ansprache der Nutzer_innen, Möglichkeiten der Kommunikation und Interaktion und suggeriert damit eine Unmittelbarkeit historischer Ereignisse. Er macht dadurch eine Neujustierung geschichtsdidaktischer Konzepte notwendig: Alteritäts- und Identitätserfahrungen, Narrativität, Emotionalität, Lebensweltbezug und Zeiterfahrung sind nur einige hiervon, die durch den veränderten Zugriff auf Vergangenheit herausgefordert werden. Anhand empirischer Daten zur Rezeption verschiedener digitaler Medien und deren Auswirkungen auf historische Denkprozesse können diese neuen theoretischen Konzepte entwickelt werden.
Ziel des Workshops ist es einerseits, Akteur_innen, sowohl Promovierende, als auch Post-Docs und etablierte Wissenschaftler*innen, zu vernetzen, die versuchen, diese empirische Forschungslücke zu bearbeiten. Andererseits sollen bestehende Forschungsprojekte von diesem Austausch profitieren, indem er eine inhaltliche und methodische Konkretisierung ermöglicht. Der Workshop soll den Raum öffnen, sich über Methoden auszutauschen, um gemeinsam zu reflektieren, wie bestehende Erhebungs- und Auswertungsmethoden für geschichtskulturelle Phänomene im digitalen Raum angepasst oder erweitert werden können.

Einreichungen

Jedes Panel besteht aus zwei Vorträgen à 20 Minuten und einer gemeinsamen Diskussion. Bitte reichen Sie bis zum 31. Mai ein halbseitiges Abstract Ihres Forschungsvorhabens sowie einen kurzen CV an treiber@uni-wuppertal.de. Wenden Sie sich bei Fragen bitte an dieselbe Adresse. Eine Rückmeldung erfolgt bis zum 30. Juni.

Kontakt

treiber@uni-wuppertal.de


Quelle: https://www.hsozkult.de/event/id/event-116940?title=digitales-historisches-lernen-empirische-perspektiven-auf-die-digitale-geschichtskultur&recno=8&q=&sort=newestPublished&fq=category_discip:%223/103/70/189%22&total=32

Jun
1
Mi
(Konferenz – hybrid) 1st Annual Conference of Computational Literary Studies
Jun 1 um 13:00 – Jun 2 um 12:30

Venue: TU Darmstadt

Local Organizer: forText Lab at Digital Philology Darmstadt

Registration: Registration is open until May 15, 2022. Please send an email with your name, affiliation and the way you want to participate (on-site / online) to info@jcls.io

Contact: conference@jcls.io

Hashtag: #CCLS2022

Conference Programme

Wednesday | June 1, 2022

1:00 p.m. to 2:15 p.m. | Session 1

  • Opening
  • Judith Brottrager*, Annina Stahl, Arda Arslan, Ulrik Brandes, Thomas Weitin: Modeling and Predicting Literary Reception – A Data-Rich Approach to Literary Historical Reception
  • Marijn Koolen, Julia Neugarten, Peter Boot*: ›This book makes me happy and sad and I love it‹ – A Rule-based Model for Extracting Reading Impact from English Book Reviews

2:45 p.m to 4:15 p.m. | Session 2

  • Leonard Konle*, Anton Ehrmanntraut, Fotis Jannidis, Simone Winko, Merten Kröncke: Modeling and Measuring Short Text Similarities – On the Multi-Dimensional Differences between German Poetry of Realism and Modernism
  • Chiara Palladino*, Farnoosh Shamsian, Tariq Yousef: Using Parallel Corpora to Evaluate Translations of Ancient Greek Literary Texts
  • Keli Du, Julia Dudar*, Christof Schöch: Evaluation of Measures of Distinctiveness – Classification of Literary Texts on the Basis of Distinctive Words

4:45 p.m. to 5:45 p.m. | Session 3

  • Almas Abdibayev*, Daniel Rockmore, Yohei Igarashi, Allen Riddell: Limericks and Computational Poetics: The Minimal Pairs Framework – Computational Challenges for Poetic Analysis and Synthesis
  • Melanie Andresen, Benjamin Krautter, Janis Pagel, Nils Reiter*: Who Knows What in German Dramas? A Composite Annotation Scheme for Knowledge Transfer – Annotation, Evaluation, and Analysis

7:00 p.m. | joint dinner

Thursday | June 2, 2022

9:15 a.m. to 10:45 a.m. | Session 4

  • Anna Mareike Weimer*, Florian Barth, Tillmann Dönicke, Luisa Gödeke, Hanna Varachkina, Anke Holler, Caroline Sporleder, Benjamin Gittel: The (In-)Consistency of Literary Concepts – Formalising, Annotating and Detecting Literary Comment
  • Julian Schröter*, Keli Du: Validating Topic Modeling as a Method of Analyzing Sujet and Theme
  • Evelyn Gius*, Michael Vauth: Towards an Event Based Plot Model – A Computational Narratology Approach

11:15 a.m. to 12:30 p.m. | Session 5

  • Heejoung Shin*, Ted Underwood: Using Word2Vec to Measure the Positive Sentiment Towards the Term “Queer” in Virginia Woolf
  • Yvonne Völkl*, Sanja Saric, Martina Scholger: Topic Modeling for the Identification of Gender-specific Knowledge – Virtues and Vices in French and Spanish 18th Century Periodicals
  • Closing discussion and farewell

Quelle: https://jcls.io/site/conference/

Jun
9
Do
(Hybrid) 2. Donnerstag: Visualisierung in der Organologie Part 2 oder: Perspektiven transdisziplinärer Forschung
Jun 9 um 15:00

Visualisierung in der Organologie

Part 2 oder: Perspektiven transdisziplinärer Forschung

Allmonatlich erhalten Sie unter dem Motto „Sammeln, Sortieren, Entschlüsseln“ einen Einblick in die aktuelle Forschung am Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig.


Die Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY stellt interdisziplinäre Forschungsdaten in großer Dichte und Fülle bereit, deren Visualisierung bei vielen Recherchen einen erheblichen Mehrwert erbringt. Richard Khulusi, Vera Piontkowitz, Adrian Chitralla und David Fuhry geben einen Überblick der Visualisierungssysteme der letzten sieben Jahre und nehmen Sie mit auf eine Reise durch die öffentlich zugänglichen und nachnutzbaren Forschungsdaten.

Im zweiten Teil werden wir uns am 2. Donnerstag im Juni dann ganz der Frage ‚Was ist denn eigentlich eine Visualisierung und wie entsteht sie?‘ widmen. Dazu wird Prof. Dr. Gerik Scheuermann aus der Bild- und Signalverarbeitung der Universität Leipzig erst durch die theoretischen Grundlagen der Visualisierung führen und anschließend zusammen mit Prof. Dr. Josef Focht von der Forschungsstelle DIGITAL ORGANOLOGY zeigen, wie sich eine Visualisierung zwischen Idee, Konzept und Ergebnis entwickelt.

Jun
10
Fr
(Tagung) Algorithmizität als Kultur des Verstehens? Digitale Erkenntnisprozesse in den Humanities
Jun 10 ganztägig

In den Digital Humanities werden tradierte Strukturen der Wissensproduktion auf der Basis computergestützter Verfahren neu verhandelt. Neben Reflexionen über Medialität und Sozialität geisteswissenschaftlicher Erkenntnisprozesse werden vermeintlich dichotomische Setzungen wie analog/digital, qualitativ/quantitativ sowie kontinuierlich/diskret auf den Prüfstand gestellt. Im Zuge dessen rückt nicht nur die Frage in den Vordergrund, wie disziplinspezifische Kulturen des Verstehens ins Verhältnis zueinander gebracht werden können. Vielmehr werden auch etablierte geisteswissenschaftliche Methoden und Praktiken unter dem digitalen Paradigma reformuliert.

Die von der DHd-AG Digital Humanities Theorie organisierte hybride Tagung »Algorithmizität als Kultur des Verstehens?« widmet sich daher der algorithmischen Verfasstheit von geisteswissenschaftlichen Erkenntnisprozessen. Einen ersten Ausgangspunkt bildet die Annahme, dass sich in traditionellen und aktuellen Forschungspraktiken der Geisteswissenschaften latente Formen der Algorithmizität wiederfinden lassen. Darunter sind nicht nur digitale Formen geisteswissenschaftlichen Arbeitens im Sinne einer prozessual aufgefassten Algorithmisierung zu verstehen. Vielmehr bezeichnet Algorithmizität den jeweiligen Formalisierungsgrad von Handlungsanweisungen, der sich in geisteswissenschaftlichen Methoden sui generis manifestiert. Mögliche Beispiele sind die Konzeption von Rede und Gegenrede in den platonischen Dialogen, das dialektische Format der mittelalterlichen Quaestio, die methodologischen Überlegungen der frühneuzeitlichen Wissenschaftsphilosophie, die phänomenologische Reduktion oder schließlich die Hermeneutik als verbindendes Element der Geisteswissenschaften.

Vor diesem Hintergrund nimmt die Tagung nun Algorithmizität als ein graduelles Phänomen in den Blick. So können latente und explizite Formen der Algorithmizität unterschieden werden, die einerseits von Prozessen der Quantifizierung und Diskretisierung bis zu maschinenlesbaren Handlungsabläufen reichen. Andererseits werden auch disziplinspezifische Umgangsformen mit Algorithmizität sichtbar. Die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte beispielsweise nimmt auf verschiedene Weise Bezug auf Methoden der empirischen Sozialforschung oder historischen Demographie, um ihre Interpretationen zu stützen. Es handelt sich neben statistischen Datenerhebungen auch um Auswertungen narrativer Texte. Algorithmizität kann daher nicht nur als impliziter Teil von etablierten Kulturen des Verstehens, sondern selbst als Kulturtechnik des Verstehens begriffen werden.

Ziel der Tagung ist zum einen die Sichtbarmachung und Diskussion von angewandten Algorithmen oder regelgeleiteten Methodensettings. Zum anderen verspricht die Tagung, disziplinäre Unterschiede zwischen geisteswissenschaftlicher und informatischer Wissensproduktion zu benennen. Konzeptionell umfasst sie diverse Vortrags- und Diskussionsformate, um die Bedingungen einer Präsentation von Algorithmen in den Geisteswissenschaften zu reflektieren. Neben Kurzvorträgen werden digital und in Präsenz weitere dialogische Formate erprobt. Die Keynote wird von der Philosophin Prof. Dr. Gabriele Gramelsberger (RWTH Aachen) gehalten.

Organizing team: Manuel Burghardt (Universität Leipzig), Jonathan D. Geiger (Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz), Jan Horstmann (Universität Münster), Rabea Kleymann (Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung), Jascha Schmitz (Humboldt-Universität zu Berlin), and Silke Schwandt (Universität Bielefeld)

The conference will take place on Friday, June 10, 2022, at the Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung in Berlin. A combined format of livestream and face-to-face event (according to the applicable rules) is planned.#

If you are interested in giving a 10-minute short talk on the conference topic, please send us a short descriptive text (approx. 250 words) including the title of the talk as well as information about yourself by April 15, 2022 to the following e-mail addresses: Jonathan D. Geiger jonathan.geiger@adwmainz.de and Rabea Kleymann kleymann@zfl-berlin.org.


Quelle: https://www.zfl-berlin.org/news-detail/call-for-papers-algorithmizitaet-als-kultur-des-verstehens-digitale-erkenntnisprozesse-in-den-humanities.html

Jun
13
Mo
(Online-Seminar) Grundlagen automatischer Texterkennung für historische Drucke (OCR) und Handschriften (HTR)
Jun 13 um 11:00 – 12:30

Die Generierung durchsuch- und maschinenlesbarer Volltexte ist eine wichtige Voraussetzung für die breite Nachnutzung retrodigitalisierter Bestände in Bibliotheken und Archiven. Kommerzielle Software zur Texterkennung ist im Allgemeinen nicht dazu geeignet,  die große Diversität und Spezifik historischer Materialien so zu berücksichtigen, dass die Textqualität der resultierenden Volltexte wissenschaftlichen Ansprüchen genügt. Durch den verstärkten Einsatz von Techniken des maschinellen Lernens im Bereich von OCR und HTR und deren Verfügbarkeit in freier Software wie Tesseract ist es mittlerweile möglich materialadäquate Workflows und Erkennungsmodelle auf komfortable Art und Weise selbst auf- und einzusetzen! Der Vortrag gibt einen Einblick in zugrundeliegende Konzepte und unterstützt Sie bei Ihren ersten Schritten hin zu selbsterzeugten digitalen Volltexten.

Vorkenntnisse:

Kenntnisse der Kommandozeile in Linux, Windows oder Mac OS sind hilfreich.

Online-Kurs via Zoom:

us06web.zoom.us/j/87073020063


Quelle: https://www.slub-dresden.de/besuchen/veranstaltungen/details/veranstaltung/37519

Jun
15
Mi
Digital Cultures & Cultural Analytics: ARQUS Research Focus Forum on Digital Humanities
Jun 15 um 15:00 – Jun 17 um 12:15

Digital Culture and Cultural Analytics: ARQUS Research Focus Forum on Digital Humanities

We are pleased to inform you that a large number of researchers have expressed their interest in the call for participation for the ARQUS Research Focus Forum (RFF) on Digital Humanities, which is to be held in Leipzig from June 15-17. Based on the respective disciplinary backgrounds and specific research interests, I am pleased to present a first preliminary program of the event.


June 15th, 2022 (Wednesday)

15:00 – 15:30 Welcoming and housekeeping (Manuel Burghardt)

15:30 – 17:00 Keynote “Exploring our Digital Past: Web Archive Analytics” (Martin Potthast)

June 16th, 2022 (Thursday)

9:00 – 10:30 Presentations of participants + discussion

Coffee break

11:00 – 12:30 Presentations of participants + discussion

Lunch break

14:00 – 15:00 Wrap-up discussion on shared topics and potential collaboration opportunities

Coffee break

15:30 – 18:00 Hands-on tutorial “Text Analysis and Visualization with R” (Silvia Gutiérrez)

June 17th, 2022  (Friday)

9:00 – 9:30 Summary of presentations / discussions so far (Manuel Burghardt)

9:30 – 10:00: Presentation on current EU funding opportunities (Gerhard Fuchs)

Coffee break

10:30 – 12:00 Project workshop: discussion of concrete ideas / groups for projects

12:00 – 12:15 Closing of the ARQUS RFF on DH (Manuel Burghardt)


One of the main goals of the RFF is to enable various ARQUS researchers from the field of digital humanities to get to know each other better. A shared interest of all participants will be  a fundamental interest in different phenomena of digital culture and in computer-based methods for the analysis of cultural data (cultural analytics).

During the RFF, the participants will briefly present their own research in thematic workshops on the basis of a current or planned research project. We will send you more detailed information on the duration of these short presentations as soon as it is clear how many participants are actually planning to give a talk.

In addition to these presentations, each of which will be discussed in smaller working groups, there will also be a keynote given by Prof. Martin Potthast (Text Mining and Information Retrieval, Leipzig University) on „Exploring our Digital Past: Web Archive Analytics“. Furthermore, we will offer a hands-on tutorial in „Text Analysis and Visualization with R“.

Since we also want to use the RFF to develop joint research perspectives and explore cooperation opportunities, there will also be a presentation with an overview of current EU funding opportunities for such international cooperation projects.

Attending the RFF is free of charge. For travel bursaries ask your local ARQUS contact person. Please note that we are planning the event as a live event at Leipzig University (Augustusplatz 10, 04109 Leipzig), there will be no virtual participation.

If you are planning to join the ARQUS RFF on Digital Humanities in Leipzig, please register here until May 6th, 2022. We will ask you to provide a preliminary title for your project presentation and to indicate if you plan to attend the hands-on tutorial.

We are looking forward to welcoming you to Leipzig in June! In case you have any organizational questions, please reach out to FDHL@uni-leipzig.de.

All the best,

Manuel Burghardt & Vera Piontkowitz

arQus European University Alliance

(Keynote) Jun.-Prof. Dr. Martin Potthast (Leipzig): Exploring our Digital Past: Web Archive Analytics
Jun 15 um 15:30 – 17:00

Exploring our Digital Past: Web Archive Analytics

Bild von Jun. Prof. Dr. Martin Potthast Martin Potthast is head of the Text Mining and Retrieval Group at Leipzig University. His research focuses on information processing, the challenges arising from assessing the credibility and originality of information obtained online, and the development of information systems. Martin Potthast has contributed to the fields of information retrieval, natural language processing, and data science. Several of his achievements have been awarded with scientific prizes.

Sep
27
Di
(Workshop) Working with Spatial Data and its Visualizations. Imaginations, Media, and Transfer
Sep 27 – Sep 29 ganztägig

This workshop brings together researchers using spatial data and/or data visualizations in their projects and would like to share experiences and methodological reflections in a practice-oriented discussion. Working with spatial data has played an increasingly important role in the humanities and social sciences over the last two decades, without yet developing into a coherent field of research. There are various reasons for this: in historically oriented research spatial data is often unavailable, fragmented, or vague. The collection of data and metadata and its synchronization can be a long and arduous process, in particular when drawing on various media such as text, images, and maps, or video and sound recordings (of interviews, for instance). Combining qualitative and quantitative research has its challenges, and integrating data analysis with other methodologies requires a certain flexibility of the research question and focus. Acquiring the necessary skills and the process of data collection and analysis takes up time and resources and can be especially challenging in smaller projects without expert staff and interdisciplinary expertise.

In view of this, the workshop provides a forum to discuss approaches and outcomes, as well as the cost-benefit ratio of investigating spatialization processes with digital methods and tools. We are explicitly addressing not only researchers who have already successfully completed their research but also those who are still exploring possible avenues or would like to discuss intermediate results. We will focus on the following questions: what are the benefits, challenges, and best practices in data collection, analysis, and visualization? What is the role of spatial data and visualizations in the research process? What spatial imaginations come into play in the source material, while processing and analyzing the data, and in its visualization and publication? What methodological issues arise when working with spatial data across different media? How is all this related to research impact and the publication of research results and data in different media and outlets?

We are planning a three-hour workshop as part of the annual conference “Mediating Spatial Imaginations” of the Collaborative Research Center 1199, which will take place from 27 to 29 September 2022 at Leipzig University. Please send us a brief statement of interest (ca. 200 words) until May 20, 2022. The workshop will not require full papers, but will be based on short input papers and presentations as well as a hands-on discussion among participants.

Organizers:

Antje Dietze adietze@uni-leipzig.de

Ninja Steinbach-Hüther N_Steinbachhuether@leibniz-ifl.de

Julius Wilm julius.wilm@uni-leipzig.de